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Neuzugänge

Die Rheinmetall-Reiseschreibmaschine mit Daumenumschaltung, eine außergewöhnliche Konstruktion, wurde ab ca. 1936 auf Kundenwunsch angeboten. Ziel dieser Neuentwicklung war es, die kleinen Finger der Schreiber(-innen) von der ziemlich schweren Arbeit der Umschaltung von Klein- auf Großbuchstaben zu entlasten und diese Funktion dem stärkeren Daumen zu übertragen. Auf Grund der geringen Nachfrage wurden nur wenige dieser Maschinen gebaut, die dadurch heute ein gefragtes Sammelobjekt sind.

Die "Venus" wurde nur in den Jahren 1923 bis 1925 bei der Firma "Venus-Werke" Müller und Zentsch in Neugersdorf/Sachsen hergestellt. Da die bekannten und in Sammlerhand befindlichen Maschinen nur Herstellungsnummern unter 1000 besitzen, ist davon auszugehen, dass auch nicht mehr hergestellt wurden. Sie ist deshalb entsprechend selten und darum ein begehrtes Sammelobjekt, das auch unter den Namen "Transatlantic" und "Nauman & Co." erschienen ist. (siehe auch hier)

Die "Famos" ist eine sehr einfache Typenradschreibmaschine, die ab 1920 bei der Firma Tietze in Leipzig hergestellt wurde und wahrscheinlich als Kinder- schreibmaschine für 3,50 Mark verkauft wurde. Die auf dem großen Typenrad befindlichen Typen werden mittels eines Handrades eingestellt, mit einem Farbröllchen eingefärbt und zum Abdruck gebracht. Sie ist sehr selten.

Die Standardschreibmaschine "Radio" (lat. Strahl, strahlen) wurde ab 1926 von der Firma Concordia Maschinenbau AG, Halle/Saale hergestellt. Die Gesamtstückzahl betrug nur etwa 2.000 Stück. Deshalb ist sie heute auch relativ selten zu finden. Vorgänger waren: "Dea" und "Union".

Eine "WANDERER" Notenschreibmaschine der Wanderer-Werke AG Chemnitz-Schönau aus dem Jahr 1943. Mit ihr können Notenblätter einschließlich der Linierung geschrieben werden. Sie ist die einzige in Sammlerkreisen bekannte derartige Maschine und damit wahrscheinlich die einzig existierende überhaupt. Die Anzahl der hergestellten Maschinen und ihr damaliger Preis sind unbekannt. Wenn man davon ausgeht, dass die hochwertigste "Continental" SSM, die "Silenta", der Wanderer-Werke damals 480,-- Mark kostete, dann wird diese Maschine, die sicher nur auf Bestellung hergestellt wurde, mindestens das Doppelte gekostet haben.

Die äußerst seltene und ausgefallene Zeigerschreibmaschine mit Typenlineal "KARLI", Modell 1 wurde ab 1927 bei der Firma Karl Dietrich, Mechanische Werkstätten und Metallfabrik in Leipzig hergestellt.

Eine GROMA Standardschreibmaschine mit geschlossener Front, aufklappbarem Türchen und einem schönen Fabrikbild. Diese Ausführung war bisher noch nicht bekannt. Maschinennummer: 104.091, Baujahr: 1932

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Sächsische Schreibmaschinen