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Victoria

Konstrukteur: John Gardner, Manchester, EnglandHersteller: Attila-Fahrradwerke AG vorm. E. Kretzschmar & Co., DresdenUnter dem Namen „Gardner“ kam diese etwas außergewöhnliche Schreibmaschine 1890 in England auf den Markt. Nach der Patentierung in Deutschland produzierte zunächst die Schreibmaschinenfabrik Karl Lipp in Fulda diese Maschine unter dem Namen „Victoria“. Wegen der zu geringen Nachfrage übernahmen im Jahr 1902 die Attila-Fahrradwerke in Dresden-Löbtau die Produktion.Zu den wesentlichen Merkmalen dieser Maschine auf die hier ausnahmsweise etwas detaillierter eingegangen werden soll, gehörte der Typenzylinder aus Hartgummi mit 84 Typen in 6 Reihen. Die einzelnen Typen waren leicht auswechselbar. Die Tastatur hatte nur 14 Schreibtasten. Mit jeder Taste konnten 6 Zeichen, Buchstaben oder Zahlen geschrieben werden, was durch die fünffache Umschaltung ermöglicht wurde. Das Tastenfeld war in rote und schwarze Aufschriften unterteilt. Durch Umschaltung bzw. Kombination mit der Leertaste wurde das Schreiben in rot oder schwarz, in sichtbarer Schrift möglich. Die Gummitypen des Typenzylinders brachte man durch das Niederdrücken der entsprechenden Taste in Druckstellung. In diesem Moment drückte von hinten der Druckhammer das Papier gegen das jeweilige Zeichen. Der Hammerschlag konnte reguliert werden.Der Zeilenzwischenraum war mittels einer Schraube verstellbar. Die Einfärbung der Typen erfolgte durch zwei Farbrollen zu beiden Seiten des Typenzylinders. Die Schriftarten konnten durch Auswechseln des Typenzylinders geändert werden. Zur damaligen Zeit galt die „Victoria“ als Schnellschreibmaschine mit drei- bis vierfacher Schreib- geschwindigkeit gegenüber der Handschrift. Dennoch wurde die Produktion nach einem Jahr wieder eingestellt.Preis damals: 250,-- Mark

Tastenfeld der Victoria

Victoria



Sächsische Schreibmaschinen